Auf einer PM-Konferenz sprach kürzlich ein Referent von "Erfolgreich gescheiterten Projekten". Gemeint waren damit Vorhaben, die Budget und Zeitrahmen gesprengt hatten, aber schliesslich doch abgeschlossen wurden.

Die Erfolgsrate liegt in den USA 2007 gerade mal bei 34%. Als Haupt-Faktoren gescheiterter Projekte wurde in verschiedenen Studien übereinstimmend schlechte Kommunikation und unklare Ziele genannt.

Weitere Faktoren sind:

  • Planungsfehler
  • Zeit- und Aufwandsschätzungen mit unrealistischen Annahmen
  • fehlende Qualitätsrichtlinien
  • Know-How-Engpässe
  • unpassende Vorgehensmodelle
  • mangelhafte Nutzer- bzw. Kundeneinbindung

Nun da die Stolpersteine aufgezählt sind, sollte man meinen, wären diese künftig leicht zu vermeiden. Offensichtlich ist dies nicht der Fall. Zuoft werden oft untaugliche Lösungsstratgieen angewendet.

Abbildung:
"Projekt-Zielkonflikte"

Gleichzeitig steigen die Kosten für die Beseitigung von Problemen mit fortschreitender Zeit immer stärker. Der Zeitpunkt für die "uneinholbare" Überschreitung der Vorgaben liegt also viel näher am Beginn als am Ende eines Projektes.
Ab diesem Punkt fällt im magischen Dreieck von Zeit, Qualität und Kosten mindestens ein Faktor aus dem vorgebenen Rahmen.

Kosten Planungsfehler Projekt Qualität Zeit

Das Beratungsspektrum

Der Schwerpunkt unserer Beratung liegt in der Begleitung von IT-Projekten.

Projektplan Beispiel: Projektplan

Projektmanagement

Neben den klassischen Planungs- und Steuerungsaufgaben ist die Ursache-Wirkungs-Analyse und Szenario-Simulation ein zentrales Instrument unserer Projektunterstützung.
Typische Einsatzszenarien sind:

  • Client-Server Software-Entwicklung mit Fat-Clients und Web-Clients
  • Redesign von Geschäftsprozessen
  • Redesign von DV-Architekturen
  • Migration von Systemen auf andere Hardware- und Betriebsystem-Plattformen

Analysen, Benchmarks und Prozessoptimierung

Die begleitenden Prozesse der Softwareentwicklung von der Anforderungsdefinition, mehr ... über die Aufwandsermittlung, bis zur technischen Dokumentation werden von uns operativ unterstützt.

Komplexitätsmanagement

Projektplan Submodellauschnitt:
Komplizierte Applikation

Ursachen-Wirkungs-Analysen und Simulationen
Der Ruf nach Vereinfachung ist weit verbreitet. Je komplexer die "Welt" wird umso größer ist das Bedürfnis den Überblick zu behalten und die Zusammenhänge noch zu verstehen. Komplexe Strukturen führen aber oft zu komplizierten Anwendungen und Prozessen, die wenig Anklang bei den Anwendern (Experten ausgenommen) finden.
Wie kann mal also elegante Lösungen finden, die komplizierte Verfahren maskieren und auch für gelegentliche Anwender nachvollziebar bleiben?

  • Einflussfaktoren bestimmen
  • Wirkungsmodelle entwickleln und testen
  • Eskalations-Zyklen aufdecken
  • Simulation von Szenarios

Das in der Grafik gezeigte Modell beschreibt folgende Situation: Ein Unternehmen hat eine komplizierte Anwendung in Betrieb mit deren Hilfe z.B. Schrauben produziert werden. Der Nutzer hat jedoch Probleme beim Einsatz der Anwendung und prodziert langsamer und fehlerhafter. mehr ... Die sinkende Produktqualität verminder die Kundenzufriedenheit und damit mittelfristig die Erträge. Das Problem ist auch dem Hersteller der Anwendung bekannt, der nun bessere Hilfedokumente liefert. Die Firma regagiert auf die Beschwerden und sinkenden Erträge mit Incentive, was die Kundenzufriedenheit kurzfristig verbessert. Mittelfristig wird erst durch die intensive Schulung die Situation verbessert.

Coaching

Die oben genannten Prozesse werden von uns nicht nur operativ unterstützt. Um dauerhaft Wirkung zu entfalten, müssen die eingesetzten und akzeptieren Methoden auch “OnTheJob” trainiert und nachhaltig ins Handlungs-Repertoire der Teams integriert werden.